Fußgängerbrücke zum alten jüdischen Friedhof in Jemgum

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Über 50 Jahre gab es die Fußgängerbrücke zum jüdischen Friedhof in Jemgum.

Der seit langem in Jemgum diskutierte Neubau einer Fußgängerbrücke am jüdischen Friedhof ist wieder einen Schritt näher gerückt. Auf Antrag von Jemgum 21 bewilligte der Gemeinderat im Dezember 2019 ingesamt 5.000 Euro für die Planungskosten. Damit kann die Grundlage für die Genehmigung eines Neubaus geschaffen werden.

Ratsherr Walter Eberlei (Jemgum 21) berichtete von den bereits erfolgten Vorarbeiten. So ist inzwischen ein Bodengutachten erstellt worden, das die Grundlage für die weitere Planung darstellt. Das dafür notwendige Geld war auf Antrag von Jemgum 21 schon für den Haushalt 2019 bewilligt worden. Gemeinsam mit Wolfgang Philipps und Uwe Flink, beide von der Spielplatzgemeinschaft Dukelhusen, hat Eberlei nunmehr verschiedene Angebote eingeholt und Gespräche geführt.

Während der Bürgermeister bis zu 120.000 Euro Kosten für den Neubau veranschlagt hatte, zeigte sich Eberlei nach den Gesprächen zuversichtlich, dass die Brücke für unter 40.000 Euro realisierbar sei. Eberlei: „Die Haushaltslage ist äußerst knapp in Jemgum, aber wenn wir so Schritt für Schritt vorgehen, kann das Projekt doch noch realisiert werden.“

Im Januar 2020 legte der Bürgermeister verschiedene Fragen zur Brücke vor. Diese wurden in der Sitzung des Ausschusses Bau, Verkehr, Feuerschutz am 28.01.2020 beantwortet. Der Ausschuss bekräftigte einstimmig den Willen, dass die Brücke gebaut werden soll.